Bedros Uyanik, Ohrenheilkunde, HNO Frechen
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Chronische Innenohrerkranungen: Tinnitus

Unabhängig von der Entstehung handelt es sich beim chronischen Tinnitus häufig um eine Fehlfunktion im Bereich der zentralen Hörbahn im Gehirn. Der chronische Tinnitus kann heute, auch wenn er bereits seit Langem besteht, sehr erfolgreich mit der Tinnitus-Retraining-Therapie (TRT) oder der adaptiven Neuromodulation behandelt werden. In unserer Praxis wird die Tinnitus-Retraining-Therapie streng nach den Vorgaben des Entwicklers der Behandlung, Prof. Pawell Jastreboff, durchgeführt.


Tinnitus-Retraining-Therapie

1. Schritt: Den Tinnitus verstehen lernen
Zu Beginn der Behandlung steht eine eingehende ohrenärztliche Untersuchung, gefolgt von einem ausführlichen Gespräch über die Anatomie, Physiologie und Pathophysiologie des Hörens und der Hörverarbeitung. Dabei erläutern wir dem Patienten, welcher Vorgang im Ohr und/oder Gehirn das Tinnitusgeräusch erzeugt. Sinn dieser Erläuterung ist, dem Patienten die Angst vor dem Tinnitus zu nehmen, indem man das Problem begreifbar macht. Unterstützt durch eine Entspannungstherapie und/oder psychologische Beratung wird auf diesem Wege eine Abschwächung der emotionalen Reaktion auf den Tinnitus erreicht.

2. Schritt: Das unterbewusste Hörsystem schulen
Die Hörsignale, die über das Ohr ins Gehirn gelangen, werden in den Hörkernen, in denen das unterbewusste Hören stattfindet, bewertet und selektiert. Nur die Signale, die als wichtig erkannt werden, werden an die Höhrrinde, in der das bewusste Hören stattfindet, weiter geleitet. Beständige Reize werden üblicherweise schon nach kurzer Zeit nicht mehr an die Höhrrinde weiter geleitet und somit auch nicht mehr bewusst wahrgenommen. Bei chronischem Tinnitus ist diese Filterwirkung jedoch gestört, und die Ohrgeräusche erreichen fälschlicherweise das Bewusstsein.

Die Therapie mittels Noiser oder akustischer Neuromodulation erreicht bei ersterem eine gute Adaptation sowie bei letzterem gegebenenfalls ein Ausheilen des Tinnitus.

Diese Konditionierung des Gehirns erfolgt mit sorgfältiger Überwachung des Arztes.

Mithilfe der Tinnitus-Retraining-Therapie lassen sich auch störende akustische Phänomene wie Hyperakusis, Phonophobie und Misophonie sehr erfolgreich behandeln.

Unterstützend kann auch hier die orthomolekulare Medizin oder die Eigenbluttherapie helfen.

 

weitere Informationen finden sie unter www.tinnitus-liga.de

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info@hno-uyanik.de

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50226 Frechen

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